Bdschni

Seit der Bronzezeit lassen sich in dieser Gegend menschliche Spuren nachweisen, aber die Existenz von Bdschni selbst ist erst ab dem 5. Jh. glaubwürdig bezeugt.

Das Dorf erlebt seinen Aufschwung ab der zweiten Hälfte des 10. Jh., als es von den Bagratiden als Lehen an die Pahlavuni übergeben wurde. Vasak Pahlavuni baute die ehemalige Zitadelle wieder auf, richtete dort seinen Wohnsitz ein und gründete einen Bischofssitz. Sein Sohn Grigor liess die Muttergotteskirche errichten. 

Nach den byzantinischen und türkischen Verheerungen (11. - 12. Jh.) kommt es in Bdschni zu einer zweiten wirtschaftlichen und kulturellen Blütezeit. Im 13. Jh. wird der Siedlung das Stadtrecht zuerkannt. 

Das hier sprudelnde Mineralwasser wird vor Ort in Flaschen abgefüllt und im ganzen Land verkauft.