Horomayr

Horomayr ist eine Klosteranlage in der nördlichen Provinz Lori, etwa 1 km südlich des Dorfes Odzun. Über dieses Kloster wurde erstmal im 7. Jh. erwähnt. Sie stellt ein mittelalterlicher architektonischer Komplex dar.

Es liegt im Tal des Debed auf einer Höhe von 810 m. Unbeschreiblich schön ist die Aussicht, die sich vom Kloster eröffnet. Leider ist es heute verlassen, das Kloster ist zerstört und die umgebende Flora ist überwachsen.

Das Kloster hat zwei Teile, obere und untere, die sich am Fluss Debed befinden. In der Nähe deesKlosters gibt es Höhlen aus den 1. Bis 8. Jahrhunderten. In diesen Höhlen haben Mönche gelebt. Nach einer verbreiteten Meinung ist Kloster auf diesem Grund erbaut.

Aus zwei Kirchen ist der obere Klosterkomplex bestanden, und für Bestattungen ist ein dazwischengebauter Gawit (Narthex) benutzt. Ein Glockenturm steht auch zwischen den Kirchen, wie in vielen armenischen Kirchen, und nebenan auch ein Friedhof. Die Kirche, die im Süden liegt, ist aus Basaltstein im Jahre 1206 erbaut. Der Architekt dieser Kirche war Grigor Kargortsi, dessen Schirmherr der Abt Samuel war. Es ist eine einschiffige Kirche, die sich über eine Halle, ein Gewölbe, und ein Satteldach verfügt. Die Kirche hat einen Gang im Norden. In östlichen, westlichen und südlichen Wänden gibt es grosse Fenster. Die Wände sind schön mit Ornamenten, mit Flachreliefs der Tauben usw. verziert.

Der Gawit gilt für die beiden Kirchen als Vorhalle. Die Vorhalle ist mit quadratischem Grundriss aus gelben Felsit gebaut und hat 4.35m Länge und 4,1m Breite. Das Gewölbe hat kreuzende Bögen. Im Westen befindet sich der Eingang. Die zwei Kirchen werden mit Gawit (Narthex) verbunden. Der Gawit ist fensterlos. Verzierungen mit drei Kreuzreliefs gibt es auch auf die Ostwand. Diese Verzierungen sind für das 13. Jahrhundert typisch. Wie in vielen armenischen Kirchen hier auch gibt es viele Bestattungen, mit Grabsteinen und Kreuzsteinen (Chatschkars). Der Gawit und die nördliche Kirche stammen vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Die südliche Kirche ist älter.

Im Norden des Gawits ist die nördliche Kirche gelegen, die der südlichen Kirche ähnelt mit demselben Stil. Die Kirche hat einen Eingang im Süden. Die Ost- und Westwände haben Fenster.

Im Norden und Westen des Klosters befindet sich ein Friedhof, aber ohne Kreuzsteine. Die Hauptkirche ist aus Basaltstein im Jahre 1187 von Zakare und Iwane Fürsten errichtet. Die Hauptkirche liegt am Fluss. Die Hauptkirche hat ebenfalls einen Eingang, der mit Reliefs von Maria und Jesuskind verziert ist.

Da Kloster wird als Surb Nschan (Heiliges Zeichen) genannt. Das Kloster hat sowie einen Glockenturm, der im Jahre 1290 erbaut wurde. Die Hauptkirche hat auch eine Kapelle aus dem Jahre 1201. Nicht weit vom Kloster gibt es noch einen Glockenturm im Norden aus dem 1301. Der Glockenturm sieht quadratisch aus. Im Jahr 1216 wurde eine Kapelle namens Surb Arakyal errichtet, von der heute Ruinen geblieben sind. Hier in der Nähe befindet sich noch einen Friedhof mit einigen kreuzsteinen (Khatschkars).

Mit ihrem Gegend ist das Koster ein perfektes Ziel für Wanderliebhaber, weil es hier erreichen ist nicht jeder Imstande. Aber für diejenigen, die dieses Glück haben, bekommen auch einen atemberaubenden, imposante, malerischen Blick als Geschenk.