Natur und Ökotourismus

Rund 90% der Landesfläche liegt mehr als 1000 m über dem Meeresspiegel. Die höchsten Gipfel des Landes sind gewaltige Vulkane. Vulkanisches Gestein, Basalt und Tuffstein wurden seit der Urgeschichte für bürgerliche- und Sakralbauten, Bildhauerei und Juwelierkunst (Obsidian) verwendet. Der beeindruckendste dieser erloschenen Vulkane ist Aragaz, dessen höchster Punkt auf 4095 Höhenmetern liegt. Begleitet von einem Geologieprofessor, gehen Sie auf Eroberung der armenischen Berge und entdecken Sie alle Geheimnisse der Steine aus 1000 und einer Farbe.

Botanik
Armenien liegt auf einer der wichtigen Achsen der biologischen Vielfalt und zeichnet sich dadurch für seine mannigfaltige Flora und Fauna aus. In diesem Land, das lediglich 16% des Kaukasus repräsentiert, gedeiht die Hälfte der kaukasischen Flora – sprich rund 3 600 Pflanzenarten. Dieser botanische Reichtum erklärt sich durch die Verschiedenartigkeit der Landschaft der Region: halbtrockene Wüstengebiete, Trockenwälder, Steppen, Wälder, Wiesen, Graslandschaften, Kleinwüsten, Sumpfgebiete, Felslandschaft wechseln sich bereits innerhalb geringer Entfernung ab. Das Land zählt ebenfalls mehrere botanische Gärten (Spitak, Sewan) die jeden Naturliebhaber begeistern: Erleben Sie mehr auf unseren Touren mit einem erfahrenen Botaniker.

Schutzgebiete
Die armenischen Schutzgebiete zielen darauf ab, die einzigartige biologische Vielfalt des Landes zu bewahren. Armenien zählt zur Zeit 3 staatliche Reservate, 2 Nationalparks und 25 „staatliche Schutzzonen”. Die Fläche der Schutzgebiet betrifft rund 310 000 Hektar und steht für rund 10% des armenischen Landes (inklusive Sewansee), 54% des Landes sind bedeckt von Wäldern. 

Erleben Sie die unverwechselbare Natur des Chosrow Reservates (Nahe von Garni) oder des Schikahogh Reservates (im Süden des Landes, nahe der Grenze des Bergkarabach) im Zuge der geführten Touren mit unseren Spezialisten der armenischen Fauna und Flora. Wir organisieren die Rundreisen und Ausflüge in Zusammenarbeit mit den verantwortlichen Naturschutzzentren.

Fauna und Ornithologie
In Armenien zählt man 17 500 Tierarten, davon 536 Wirbeltierarten. 99 Wirbeltierarten sind in das „Rote Buch” Armeniens, der vom aussterben bedrohten Arten eingeschrieben, 35 endemische Arten sind in der roten Liste der IUCN - International Union for Conservation of Nature, eingetragen. Unter den emblematischen und gleichzeitig auch sehr seltenen gewordenen und bedrohten Säugetieren, findet man beispielsweise den Kaukasischen Leoparden, den Tigeriltis, den Braunbären, die Fischotter oder die Bezoarziege. Ausserdem zählt Armenien mehr als 350 Vogelarten. Auf einer Rundreise von 8–10 Tagen haben Sie die Möglichkeit rund 220 Arten, unter ihnen zahlreiche Arten aus dem Kaukasus, zu sehen. Armenien liegt auf einer wichtigen Strecke für Zugvögel und bietet daher tolle Möglichkeiten diese bei ihrer Reise zu beobachten. Kontaktieren Sie uns: Wir organisieren gemeinsam mit unseren Partner massgeschneiderte Rundreisen für Sie.

Angeln
Armenien zählt viele Seen, Flüsse und Wasserreservoirs, an denen man alleine oder in Begleitung eines Angelguides angeln kann. Entdecken Sie die besten Angelplätze in idyllischer Lage, umgeben von den armenischen Bergen.

Wandern
Das armenische Land lädt förmlich ein zum Wandern: Armenien zu Fuss zu durchstreifen, ist eine wunderschöne Art und Weise die vielfältige Landschaft sowie das in den Bergen versteckte Kulturerbe und die legendäre Gastfreundschaft der Einwohner aus nächster Nähe zu erleben. Ideal um Sport, Kultur und Natur zu verbinden, ein ein- oder mehrtägiges Vergnügen.

Rad fahren
Gebirgiges Land und einzigartige, abwechslungsreiche Landschaften bieten für Radfahrer und Mountainbiker viele unterschiedliche Möglichkeiten. Ob Tagesausflüge oder mehrtägige Rundreisen, lassen Sie sich ein auf eine etwas andere Form die Kulturstätten des Landes zu besichtigen.

Reiten
Auch alle Reitliebhaber kommen nach Armenien. Zu Pferd durchstreifen Sie die malerischen Landschaften, besichtigen Sie die archäologischen Stätten und entdecken Sie gleichzeitig die heimische Fauna und Flora. Im Frühling ist es möglich Reitwanderungen zum Berg Aragaz, dem höchsten Gipfel Armeniens durchzuführen.

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